Das Geheimnis der Nachhaltigkeit

Das Geheimnis der Nachhaltigkeit

Cowspiracy

Klimaschutz ist in aller Munde. Aber klimafreundliches und nachhaltiges Essen ist noch nicht auf unseren Esstellern angekommen. Oder weißt du, wie sich dein Essen auf das Klima auswirkt? Diese Frage haben sich auch die Dokumentarfilmer von „Cowspiracy“ gestellt. In einer fesselnden Dokumentation enthüllen sie das Geheimnis der Nachhaltigkeit und decken eine der größten Klimasünden auf.


Das Geheimnis der Nachhaltigkeit

Pssst, Cowspiracy! Fleischkonsum mit Folgen

„Cowspiracy“ ist ein Wortspiel aus „Cow“ (Kuh) und „Conspiracy“ (Verschwörung). Die These: Die industrielle Viehzucht treibt Umweltbelastung, Treibhausgase und Regenwaldrodung massiv voran. Ein Bericht der Vereinten Nationen zeigt, dass Tierhaltung weltweit sogar mehr Treibhausgase erzeugt als der gesamte Verkehrssektor. Das heißt alle Autos, LKWs, Züge, Schiffe und Flugzeuge der Welt zusammengenommen! Der Wohlstand der Menschen und die Nachfrage nach Fleisch, Milch und Butter wächst immer weiter. Daher muss immer mehr produziert werden.

Die Folge: Bis 2050 werden die CO2-Emissionen der Landwirtschaft weltweit um 80 Prozent steigen.

Die Frage ist: Warum reden alle immernoch über Flugzeuge und niemand über das Essen?



Fleisch um jeden Preis

Cowspiracy bringt nicht nur die Umweltweltfolgen der industriellen Viehzucht ans Licht. Die Dokumentation zeigt auch: Wir haben nicht zu viele Menschen auf der Welt, sondern zu viele Nutztiere. Wir essen viel zu viel Fleisch, Butter, Milch und Co.!

Alle Menschen auf der Welt könnten satt werden, wenn nicht mehr ein Großteil der Nahrung als Tierfutter verwendet wird, sondern als Lebensmittel für die Menschen.

Wir müssen unsere Essgewohnheiten verändern. Jeden Tag werden 216.000 Menschen geboren. Theoretisch müssten täglich 14.000 Hektar neues Ackerland dazukommen, um den weltweiten Bedarf nach tierischen Produkten zu decken. Das Resümee der Dokumentation: Nachhaltige Fleisch- und Milchproduktion gibt es nicht. Eine vegane Ernährung sei die einzige Möglichkeit, alle Umweltprobleme zu lösen.

Ein Veganer verbraucht im Schnitt nämlich 18 Mal weniger Ackerland als ein fleischliebender US-Amerikaner.



Klimaschutz fängt am Esstisch an

Wer klimafreundlich und nachhaltig isst, muss jedoch nicht sofort zum Veganer werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche für eine ausgewogene Ernährung. Man sollte also versuchen, mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel zu essen.

Nicht nur ein Pluspunkt für die Ökobilanz:

Eine pflanzenbasierte Ernährung wirkt sich außerdem auch positiv auf unsere Gesundheit aus und versorgt den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen wie zum Beispiel: Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen und Ballaststoffen. Bereits mit kleinen Änderungen beim täglichen Einkauf und Essen kannst du aktiv zum Klimaschutz beitragen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Glas Sojamilch statt Kuhmilch zum Frühstück? Oder man tauscht Butter gegen Margarine und tut so der Umwelt etwas Gutes. Denn nach Angaben des Forschungsinstituts ifeu verursacht die Herstellung von 1 kg Butter 8,9 kg CO2. 1 kg Margarine schlägt hingegen nur mit 1,3 kg CO2 zu Buche. Die Umstellung von tierischen Lebensmitteln auf pflanzliche Lebensmittel leistet einen großen Beitrag zur Rettung des Planeten.

Werde jetzt aktiv:

Du willst deinen ökologischen Fußabdruck verkleinern und die Klimabilanz deines Essens verbessern? Dann nutze unseren  CO2-Rechner! Leckere Rezepte sowie praktische Tipps zum CO2-Sparen findest du auf unserer Website.

Karin B.
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