Klimasmarte Lebensmittel


Jeden Tag triffst du viele Entscheidungen, die dein Essen betreffen. Dieses Verhalten wirkt sich jedes Mal auch auf das Klima und die Umwelt aus. In dieser Übersicht haben wir einige gängige Lebensmittel entsprechend ihrer durchschnittlichen CO2-Emission in drei Kategorien unterteilt. Die Smileys zeigen dir an, wie klimafreundlich die unterschiedlichen Lebensmittel sind.

* das Lebensmittel ist klimafreundlich. Greif zu!

* der Verzehr in Maßen ist okay

* ein hoher Verzehr dieser Lebensmittel schadet dem Klima. Verwende sie sparsam.

Gemüse

Eine pflanzenbasierte Ernährung schont das Klima und kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Gemüse ist reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen und in der Saison besonders lecker.
Frische Pilze (aus der Region)  
(Rot-) Kohl
Karotten
Rote Beete
Aubergine
Avocado (am besten von Oktober bis April)
Paprika (am besten von August bis März)
Tomaten (Freilandanbau)
Salat (aus dem Gewächshaus)
Tomaten (aus dem Gewächshaus)

Obst

Früchte schmecken am besten, wenn sie reif geerntet werden. Also kaufe lieber innerhalb der Saison. Wähle nach Möglichkeit aus dem Angebot der Region. Das tut auch dem Klima gut.
Birnen (am besten von September bis Januar)
Erdbeeren (Sommerzeit)
Pflaumen (am besten von September bis Oktober)
Äpfel (am besten von September bis März)
Orangen (am besten von Oktober bis Mai)
Trauben (am besten von Juli bis Dezember)
Kiwi (am besten von Dezember bis April)
Pfirsich (am besten von Juli bis September)
Mandarinen (am besten von September bis April)
Papaya (oft mit dem Flugzeug aus Afrika importiert)
Mango (oft mit dem Flugzeug aus Afrika importiert)
Physalis (oft mit dem Flugzeug aus Südamerika importiert)
Passionsfrucht (oft mit dem Flugzeug aus Kenia importiert)

Fleisch

Bei Fleisch von Wiederkäuern sollte man auf nachhaltige Weidehaltung achten. Die Haltung ist deutlich besser für das Klima, als die herkömmliche Haltung. 
Wild (aus der Region z.B. Wildschwein oder Reh)
Hühner (verursachen Methangas; wähle am besten ein Huhn aus der Region)
Schweinefleisch (ist schlechter für das Klima als Geflügel aber besser als Rindfleisch)
Lamm (aus der Region und Weidehaltung)
Rindfleisch (Rinder verursachen sehr viel Methangas. Wenn du dich für Rindfleisch entscheidest, dann solltest du auf Regionalität und Weidetierhaltung achten.)

Fisch & Meeresfrüchte

Orientiere dich bei der Wahl des richtigen Fisches an Zertifizierungssiegeln. Gute Beispiele sind das Marine Stewardship Council (MSC), Friend of the Sea (FOS) oder SAFE. 
Zander
Forelle
Muscheln
Hering
Karpfen
Hecht (wähle MSC zertifizierten Fisch)
Seelachs
(wähle MSC zertifizierten Fisch)
Makrele (wähle aus der Region)
Pangasius (aus ökologischer Landwirtschaft)
Garnelen (aus der Region)
Heilbutt
Zuchtlachs (sehr energieintensiv)
Zuchtgarnelen (sehr energieintensiv)
Dorsch (Bestände sind gering)

Molkereiprodukte & Ei

Milchprodukte sollten bewusst und in Maßen genossen werden. Durch den Austausch von tierischen Fetten (z.B. Butter) gegen pflanzliche Fette (z.B. Margarine) kann bereits eine deutliche CO2-Ersparnis erzielt werden.
Hühnerei (verursacht wenig Methangas)
Margarine (verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen als Butter)
Joghurt
Eis
Milch (Milchkühe verursachen viel Methangas)
Käse (ist schlechter fürs Klima als Milch. Es wird viel Milch benötigt, um Käse herzustellen)
Butter (ist schlechter fürs Klima als Milch. Es wird viel Milch benötigt, um Butter herzustellen)

Nahrungsmittel

Wähle möglichst natürlich belassene Lebensmittel. Umso mehr Lebensmittel verarbeitet wurden, desto mehr Treibhausgase wurden dadurch verursacht.
Kartoffeln (aus der Region)
Hülsenfrüchte
Pasta (besteht aus Hartweizen, der weiterverarbeitet werden muss)
Bulgur (wird auch aus Hartweizen hergestellt, der oft aus Spanien oder der Türkei importiert wird)
Reis (wird aus Asien importiert. Reisfelder verursachen das Treibhausgas Methan)