Studien

Nachhaltigkeit und Gesundheit: Weiterführende Informationsmaterialien zum Thema Gesundheit und Nachhaltigkeit sind im Folgenden zusammengestellt.

Margarine ist gut für das Klima.

Die Studie vergleicht den Umwelteinfluss von Butter und Margarine. Das Ergebnis zeigt, dass Margarine einen signifikant geringeren Einfluss im Vergleich zu Butter hat.

Comparative life cycle assessment of margarine and butter consumed in the UK, Germany and France
Erschienen in: Int J Life Cycle Assess (2010) 15: 916-926
Autoren: Nilsson K, Flysjö A, Davis J, Sim S, Unger N, Bell S


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Klimawandel auf dem Teller

Würde es gelingen die deutschen Verbraucher davon zu überzeugen, weniger fleischlastig zu essen und zudem weniger essbare Nahrungsmittel wegzuwerfen, würden hier und andernorts über 4 Mio. Hektar an Acker- und Grünland frei für andere Nutzungen. Diese Verhaltensänderungen würden die Umwelt von bis zu 67 Mio. t CO2-Äquivalenten an Treibhausgasen entlasten. Das entspricht etwa der Schadstoffmenge ganz Österreichs oder der von über 5,5 Millionen Neuwagen mit einer Fahrleistung von 100.000 km.

Erschienen in: Berlin 2012
Autoren: WWF


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Mit der richtigen Ernährung das Weltklima schützen.

Der Bericht zeigt, wie klimaschonendes Essen erheblich zum Schutz des Weltklimas beitragen könnte. Denn durch einen klimafreundlichen Ernährungsstil kann der Ausstoß von Treibhausgasen im Sektor Ernährung um mehr als die Hälfte vermindert werden.

Ernährung und Klima – Nachhaltiger Konsum ist ein Beitrag zum Klimaschutz
Erschienen in: Agrarbündnis (Hrsg.) Der kritische Agrarbericht 2009. ABL Bauernblatt, Hamm, S. 280-285, 2009
Autoren: Koerber Kv, Kretschmer J


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Der lange Schatten der Tierhaltung.

Die Veröffentlichung "Livestock's Long Shadow" ist das meist zitierte Werk über den Zusammenhang von Fleischkonsum, Klimawandel und die langfristigen Folgen. 13% der gesamten CO2-Emissionen verursacht der weltweite Transportverkehr (Autos, Bahn, Schiffe und Flugzeuge), aber für 18% sind Tierhaltung und Fleischkonsum verantwortlich.

Livestock´s long shadow. Environmental issues and options.
Autoren: FAO (Food and Agriculture Organization)/>


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Kleine Schritte, große Wirkung.

Kleine Schritte, große Wirkung. Wenn jeder Deutsche einmal in der Woche auf Fleisch verzichten würde, würde eine Fläche frei, die mehr als doppelt so groß ist wie das Saarland – 595000 Hektar. Bei einer vollständigen Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung, wie von der DGE empfohlen, würden sogar 1,8 Mio. ha Land frei, eine Fläche, die dem Bundesland Sachsen entspricht.

Nachhaltigkeit in der Ernährung. Ergebnisse und Folgerungen der Arbeitstagung der DGE 2001
Erschienen in: DGE-info 11, 162-168, 2012
Autoren: Boeing H, Heseker H, Oberritter H


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Tierische Produkte steigern Treibgas-Emissionen.

Die Arbeit belegt, dass eine Reduktion der Aufnahme von Fleisch und anderen tierischen Produkten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Eine fleischfreie Ernährung bietet eindeutige Vorteile für die Umwelt und die Gesundheit.

Dietary greenhouse gas emissions of meat-eaters, fish-eaters, vegetarians and vegans in the UK
Erschienen in:
Climatic Change July 2014, Volume 125, Issue 2, pp 179–192
Autoren: Peter Scarborough, Paul N. Appleby, Anja Mizdrak, Adam D. M. Briggs, Ruth C. Travis, Kathryn E. Bradbury, Timothy J. Key


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Auf der Ölspur

Der WWF hat in einer neuen Studie berechnet, welche ökologischen Konsequenzen ein Ersatz von Palmöl in Deutschland haben würde. Das Ergebnis: Kein Palmöl ist leider auch keine Lösung.

Berechnungen zu einer palmölfreieren Welt
Erschienen in: August 2016
Autoren: WWF


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Vermehrte Aufnahme von tierischem Protein wird mit Mortalität assoziiert.

Die Studie zeigt, dass eine hohe Aufnahme von tierischem Protein verstärkt mit Mortalität assoziiert wird. Im Gegensatz dazu führt eine hohe Aufnahme von pflanzlichem Protein zu geringerer Sterblichkeit. Dies gilt insbesondere für Menschen mit mindestens einem Lifestyle-Risikofaktor wie z.B. Rauchen, Inaktivität oder Übergewicht.


Association of animal and plant protein intake with all-cause and cause-specific mortality
Erschienen in: JAMA Intern Med. Published online August 01, 2016. doi:10.1001/jamainternmed.2016.4182
Autoren: Mingyang Song, MD, ScD; Teresa T. Fung, ScD; Frank B. Hu, MD, PhD; Walter C. Willett, MD, DrPH; Valter D. Longo, PhD; Andrew T. Chan, MD, MPH; Edward L. Giovannucci, MD, ScD


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